News

Brenn- und Treibstoffnews von Oel-Pool: Jetzt ist sie da!

Wir haben unseren gestrigen Bericht mit «Heute Tag X?» übertitelt. Dahinter haben wir die Möglichkeit und Wahrscheinlichkeit erwähnt, dass sich die Chance für eine Abwärtskorrektur bieten würde. Dies nach einer rekordverdächtig langen Anreihung von Haussetagen, welche ihren Anfang am 1. Juni nahm.

Nun hat sie eingesetzt, diese Abwärtskorrektur. Leider vermiest der seit vorgestern gewaltig erstarkte Dollar gegenüber dem CHF (ca. +2 Rappen) einen noch deutlicheren Rückgang der Heizöl- und Treibstoffpreise in Schweizerfranken. Aber noch ist nicht aller Tage Abend und zusätzliche Abwärtsbewegungen heute bleiben möglich.

ABER ACHTUNG: was uns hier vorliegt ist eine längst überfällige Abwärtskorrektur innerhalb einer sehr starken Haussebewegung, welche wahrscheinlich noch sehr viel Potential nach oben haben wird. Es ist KEINE Rückkehr in die letztjähre «Corona-Tiefpreis-Phase». Diese wurde Anfang November 2020 abgeschlossen und in den Geschichtsbüchern archiviert.

Also: es gilt die aktuelle Abwärtskorrektur zu nutzen und vor allem auch bereit zum Agieren zu sein. Und sie wird nicht «ewig» dauern. In der Regel drehen die Kurse nach ein bis maximal drei Tagen wieder nach oben ab. Und so bizarr es auch klingen mag, solche Abwärtskorrekturen innerhalb markanter Haussebewegungen wie der vorliegenden, sind jeweils der Nähborden und Startrampe für die nächste, kräftige Haussewelle zu neuen Höchstwerten!

Börsendaten 18.6. 2021 um 08:15 Uhr

ICE-Gasoil JUL: $586.50 (-5.00$)

ICE-Brent AUG: $72.71 (-0.37$)

NY-Rohöl WTI JUL $70.75 (-0.29)

US-Dollar/CHF: 0.9186 (+0.0008)

Brenn- und Treibstoffnews von Oel-Pool: Heute Tag X?

Gestern im Laufe des Nachmittags erneut ein Hochschnellen nach oben. Dies brachte uns, wen erstaunt es noch, neue Jahreshöchstkurse. Dann aber gaben die Kurse in London wie in NY klar nach. Das könnte, aber wirklich nur könnte, das viel zitierte Licht am Ende des Tunnels sein, für Beginn der Abwärtskorrektur sein. Erst in der zweiten Nachthälfte an der elektronischen Nachtisitzung zeigen die Notierungen wieder steigende Tendenz. Aber dieser Verlauf der Kurse lässt nun doch berechtigte Hoffnungen aufkommen, dass die seit nunmehr Tagen erwartet und absolut auch fällige, vorübergehende Abwärtskorrektur einsetzen könnte.

Aber es ist immer die gleiche Problematik: Chancen bieten sich immer wieder, wenn man sie aber nicht nutzt, verpuffen sie ins Nichts ohne jegliche Auswirkung. Also heisst es sich jetzt bereit halten. Wird die Abwärtskorrektur endlich gestartet, also die sich nun bietende Chance genutzt, dann dürften wir in den kommenden ein bis drei Handelstagen etwas tiefere Heizöl- und Treibstoffpreise erwarten.

Und weiterhin gilt es, den generellen Überblick nicht zu verlieren: der Markt ist stark, weitere und unter Umständen massive Preissteigerungen sind markant wahrscheinlicher, als dass die Preise nochmals wirklich deutlich nach unten rattern. Wir wiederholen uns: der «Corona-Effekt» von vergangenem Jahr wurde Anfang November 2020 nicht nur beendet, sondern die Preise wurden gleichzeitig auch wieder auf die Reise nach oben mit Ziel «Vor-Corona-Preise» geschickt. Also sind allfällige, temporäre Tieferbwertungen, wie uns jetzt allenfalls eine bevorsteht, klare Kaufgelegenheiten.

Börsendaten 17.6. 2021 um 08:40 Uhr

ICE-Gasoil JUL: $597.50 (-8.25$)

ICE-Brent AUG: $73.92 (-0.47$)

NY-Rohöl WTI JUL $71.67 (-0.47)

US-Dollar/CHF: 0.91.03 (+0.0015)

Brenn- und Treibstoffnews von Oel-Pool: Rekorde sind zum Brechen da

Und das Preiskarussel dreht sich weiter – immer weiter nach oben. So unglaublich dies auch anmutet und selbst alte, eingefleischte «Ölhasen» in Staunen versetzt: seit dem 1. Juni klettern die Ölpreise ohne jegliche noch so kleine Unterbrechung unaufhörlich nach oben – Tag täglich! Rekordverdächtig! Keine grossen Preissprünge von einem auf den andern Tag – dafür klein und kontinuierlich. Und genau dieser Umstand macht solche Haussebewegungen auch stark.

Es gibt eigentlich unseren Berichten nichts beizufügen: der Trend zeigt unangefochten nach oben – das «Vor-Corona-Preisniveau» wird wohl nächstens irgendwann einmal wieder Alltag sein. Aus langfristiger Sicht ist sogar ein massives darüber hinaus Schnellen keine Utopie. Solche Phänomene sieht man recht oft: Eine extreme Bewegung (komplettes Absacken der Preise letztes Jahr während Corona) wird durch eine andere extreme Bewegung in der Gegenrichtung abgelöst (aktuell «Post-Corona»). In der Folge pendeln sich die Preise dann über einen langen Zeitraum (Monate, allenfalls Jahr) wieder ein. In unserem Falle wohl irgendwo auf «Vor-Corona-Niveau».

Für die kommenden Tage erhöht sich aufgrund des seit nunmehr über drei Wochen kontinuierlichen Anstieges die Wahrscheinlichkeit einer temporären Abwärtskorrektur von ca. ein bis drei Tagen. Nur, wann setzt diese ein – heute oder erst in einigen Tagen? Und vor allem: bringt und diese allfällige Abwärtskorrektur auf das heutige Niveau zurück oder dreht die Hausse bereits vorher wieder nach oben ab??

Börsendaten 16.6. 2021 um 08:40 Uhr

ICE-Gasoil JUL: $601.50 (+5.00$)

ICE-Brent AUG: $74.50 (+0.51$)

NY-Rohöl WTI JUL $72.59 (+0.47)

US-Dollar/CHF: 0.8986 (+0.0003)

Wir bauen unser Tankstellennetz weiter aus.

Wir bauen unser Tankstellenetz weiter aus. Am 29. Juni  2021 wird an der Freiburgerstrasse, 4057 Basel eine weitere Ruedi Rüssel Station eröffnet.

Brenn- und Treibstoffnews von Oel-Pool: Endlich Einkauffenster vor der nächsten Haussewelle?

Gestern tagsüber erneute Kurssteigerung, welche aber nach 16 Uhr abgewürgt wurde. Somit werden wir heute in etwas das gleiche Preisgefüge wie gestern präsentiert bekommen.

Dass die Preise seit Anfang November 2020 massiv gestiegen sind ist bekannt. Dieser markante Kursanstieg –bei den an den Börsen gehandelten Produkten wie Gasoil oder Rohöle eine Preisverdoppelung – wurde aber immer wieder entweder durch eine Verschnaufpause oder eine temporäre Abwärtskorrektur unterbrochen. Willkommene Gelegenheiten, die Heizöl- oder Treibstoffbestände wieder aufzustocken. Seit nunmehr aber ca. drei Wochen gab es keine derartige Verschnaufpause oder gar kleinen Rücksetzer mehr – obwohl die Konstellationen an den Börsen mehr als einmal dafür vorhanden waren. Sie aber ganz einfach genutzt. Ein klares Zeichen der äusserst starken Marktverfassung.

Aktuell zeigt sich erneut eine solche Konstellation, wo ein temporärer Rückgang einsetzen könnte. Solche Korrekturen dauern in der Regel ein bis maximal drei Tage. Anschliessend muss die Fortsetzung des laufenden, unangefochtenen und undiskutablen Haussetrends zu neuen Höchstwerten erwartet werden.

Aus der fundamentalen Ecke ruft die IEA (Internationale Energie Agentur) die OPEC-PLUS auf, ihre Rohölproduktion zu erhöhen, um das wegen Lockerungen und Wirtschaftsboom zu erwartende Anschwellen der Ölnachfrage gerecht zu werden. Bereits für zweite Hälfte 2022 erwartet dieselbe Organisation eine Ölnachfrage auf dem 2019 erreichten Rekordniveau!

Wenn dem so sein sollte, dann gilt wie bis anhin auch in Zukunft: die Preise werden kontinuierlich weiter steigen – alle Kurskorrekturen werden Einkaufgelegenheiten sein.

Börsendaten 15.6. 2021 um 08:15 Uhr

ICE-Gasoil JUL: $593.75 (-0.50$)

ICE-Brent AUG: $73.15 (+0.29$)

NY-Rohöl WTI JUL $71.16 (+0.28)

US-Dollar/CHF: 0.8993 (-0.0006)

Brenn- und Treibstoffnews von Oel-Pool: Die Abwärtskorrektur wird komme – nur: wo setzt sie ein?

Der aktuelle Kursverlauf vermag nun auch uns zu erstaunen, obwohl wir ja seit Wochen und Monaten an dieser Stelle nie Zweifel gehegt haben, dass die Preise deutlich steigen werden und das «Vor-Corona-Preisniveau» das Ziel sein dürfte und wahrscheinlich im Zuge der zu erwartenden wirtschaftlichen Konjunktur sogar noch (deutlich) höher. Aber eben, zu erstaunen vermag vor allem, dass die Kurse nunmehr seit über drei Wochen (!) nicht massiv, aber ohne jegliche Unterbrechung ansteigen. Eine kurzzeitige Korrektur nach unten von ca. ein bis drei Tagen ist längst überfällig.

Es nützt aber nichts, auf diese zu spekulieren und vor allem zu hoffen, wenn vor dieser allfälligen Abwärtskorrektur entweder das Heizöl oder der Treibstoff ausgeht oder die Abwärtskorrektur nicht wieder auf das entsprechende Niveau herunterfällt. Wir wissen ja nicht, wo diese Abwärtskorrektur gestartet wird. Ist es das aktuelle Preisniveau – oder erst zwei drei Franken höher?

Denn eines dürfte sicher sein: nach einer allfälligen Abwärtskorrektur – ab welchem Niveau diese auch immer starten und enden wird – nachfolgend wird der Haussetrend mit weiteren neuen Höchstwerten und zusätzlichem Elan fortgesetzt.

Börsendaten 14.6. 2021 um 08:25 Uhr

ICE-Gasoil JUL: $591.75 (+2.25$)

ICE-Brent AUG: $71.22 (+0.31$)

NY-Rohöl WTI JUL $71.24 (+0.33)

US-Dollar/CHF: 0.8991 (+0.001)

Brenn- und Treibstoffnews von Oel-Pool: Einkaufstrategie für Heizöl und Treibstoff: Vorbild Börsenprofis

Dass der Ölmarkt generell stark ist, das «predigen» wir hier an dieser Stelle seit Monaten, seit Anfang November 2020, als die ersten Impfstoff-Hersteller ihre Zulassungsgesuche stellten. Aber es gibt auch Phasen, wo wir wirklich über die Kursentwicklung nur noch staunen (können).

So auch gestern. Eigentlich war nach einem über zweiwöchigen, kontinuierlichen Steigerungslauf nach oben alles für den Beginn einer ein bis drei tätigen Abwärtskorrektur aufgegleist und bereit. Aber gestern vom Start weg hatten die Bullen (Haussiers) das Sagen und haben die nächste Aufwärtswelle geritten. Passt ja eigentlich ins generelle Bild auf dem Weg nach oben. Dass aber keine Reaktion nach unten erfolgte, obwohl aus so genannt technischer Sicht alles dafür bereit gewesen wäre (und allenfalls noch ist) vermag schon zu erstaunen.

Warum denn eine temporäre Korrektur nach unten? Weil in den vergangenen über zwei Wochen die Haussiers im Markt, also die Teilnehmer am Börsenmarkt, kaum oder gar keine Gelegenheit erhielten, ihr mittel- und langfristiges Portefeuille an Haussepositionen zusätzlich aufzustocken. Denn kaum ein Investor steigt mit erheblichen Mitteln in eine schon seit Tagen laufende Haussewelle ein – er wartet eine Korrektur nach unten ab. Und dann wird eingestiegen.

Also, diese Chance einer wirklich temporären Abwärtskorrektur ist noch immer erhalten, muss aber sehr bald ausgelöst werden. Und wie sich die Profis am Börsenring verhalten, so sollte sich auch der Einkauf für Heizöl- Treibstoffe verhalten: Preiskorrekturen nach unten, auch wenn sie subjektiv als eher «gering» gewertet werden, sind und bleiben Kaufgelegenheiten. Die vergangenen sieben Monaten haben dies ja wieder und wieder bewiesen: der Börsenpreis für Gasoil in London (Basis u. Heizöl- u. Dieselpreise) hat sich Anfang November in etwa verdoppelt!

Börsendaten 10.6. 2021 um 08:00 Uhr

ICE-Gasoil JUL: $582.50 (-4.00$)
ICE-Brent AUG: $71.67 (-0.55$)
NY-Rohöl WTI JUL $69.47 (-0.49)
US-Dollar/CHF: 0.8961 (-0.0000)

Brenn- und Treibstoffnews von Oel-Pool: Erstes Einkauffenster nach zwei Wochen?

Gestern bis nach 16 Uhr gewohntes Bild in London und NY: tendenziell Richtung Norden. Nach Publikation der US-Ölbestandeszahlen gemäss Institut DOE (Departement Of Energy) mit deutlich höher wie prognostizierten Benzin Lagerbeständen sackten dann die Ölpreise nach unten, Gasoil als unsere Referenz und Berechnungsgrundlage für Heizöl und Diesel runde $10/Tonne bis heute früh.

Ergibt für heute wieder einmal etwas tiefere Preise in etwa auf dem Niveau von vorgestern. Dieser Rücksetzter darf aber nicht erstaunen, konnten doch vorgängig während über zwei Wochen (!) jeden Tag neue Höchstwerte erzielt werden – welche dann auch gleich neue Jahreshöchstwerte bedeuteten. Es dürft sich nun also die Gelegenheit bieten, dass wir ein bis allenfalls drei Tage etwas nachlassende Tendenz haben werden. Auf diese Gelegenheit tieferer Notizen dürften aber die auf steigende Preise ausgelegte Mehrheit der Marktteilnehmer in London und NY schon seit längerem gewartet haben. Sie werden ihre Haussepositionen weiter ausbauen und somit das Schwungrad nach oben wieder ankurbeln.

Und es ist aus den Medien bekannt und unterdessen auch zum Problem geworden, dass die Preise diverser Rohstoffe wie Holz, Stahl, Kupfer u.w. wegen starker Nachfragesteigerung in die Höhe geschossen sind. Für deren Grundherstellung und späteren Weiterverarbeitung benötigt es viel Energie, hauptsächlich Öl. Warum sollten also aus mittelfristiger Sicht die Ölpreise nicht weiter steigen?

Wir raten weiterhin, jegliche Gelegenheit von kleinen «Einbrüchen», bzw. Preiskorrekturen als Einkauffenster zu nutzen.

Börsendaten 10.6. 2021 um 08:00 Uhr

ICE-Gasoil JUL: $582.50 (-4.00$)

ICE-Brent AUG: $71.67 (-0.55$)

NY-Rohöl WTI JUL $69.47 (-0.49)

US-Dollar/CHF: 0.8961 (-0.0000)

Brenn- und Treibstoffnews von Oel-Pool: Wo Sonne ist auch Schatten

Auch gestern recht sonniger Tagesverlauf für die Bären: die Kurse gaben leicht aber kontinuierlich nach – bis um ca. 16 Uhr plötzlich starker Nordwind aufkam und die gesamte Ölpreispallette deutlich nach oben trieb. Resultat: nicht nur neue Tageshöchstkurse, sondern auch neue Jahreshöchste! Und diese Tendenz wurde auch in der Nachtsitzung bis heute früh beibehalten.

Seit nunmehr über zwei Wochen werden täglich die Höchstkurse des Vortages übertroffen und dies bedeutet jeweils auch gleich neuer Jahreshöchstkurs! Was wir hier an dieser Stelle schon seit Monaten gebetsmühleartig wiederholen, nimmt seinen Lauf: die Preise werden steigen mit Ziel «Vor-Corona» Niveau – und wahrscheinlich auch darüber. Warum: weil auf Krisen in der Regel immer eine (überdurchschnittlich) starke Konjunkturphase folgt. Die USA erwartet zum Beispiel ein Wirtschaftswachstum wie seit ca. 40 Jahren nicht mehr! Und da wird nicht nur die generelle Nachfrage nach Gütern des täglichen Lebens nach oben schiessen, sondern natürlich auch die für deren Herstellung benötigte Energienachfrage.

Wir können es drehen wir wollen: die Rückkehr in die «Nach-Corona-Normalität» bringt viel Sonne. Aber wo Sonne ist auch Schatten. Und diese Schatten sind nun mal auch «hohe» Heizöl- und Treibstoffpreise! Und zur Wiederholung: die Corona bedingten, tiefen Heizöl- und Treibstoffpreise von 2020 waren wie Corona selbst die Ausnahme. Und es gibt mit der Impfstrategie und Impfbereitschaft keinen Grund, dass sich diese Situation wiederholt. Die letztjährigen Preise werden in der jahrelangen Preisaufzeichnung Graphik als markanter Ausreisser nach unten zurückbleiben.

Börsendaten 9.6. 2021 um 08:10 Uhr

ICE-Gasoil JUN: $587.50 (+7.00$)

ICE-Brent AUG: $72.60 (+0.38$)

NY-Rohöl WTI JUL $70.38 (+0.33)

US-Dollar/CHF: 0.8963 (-0.0008)

Schliessung

Am 18.06.2021 schlissen wir die Ruedi Rüssel Tankstelle an der Bützbergstrasse 98, 4900 Langenthal.

Ihre nächsten Moveri Tankstellen finden Sie bei:

Garage & 2 Radcenter Hugo Kölliker, Dorfstrasse 3, 3368 Bleienbach.

Station Miniprix / Shop, Wangenriedstrasse 1, 3380 Wangen an der Aare.

Brenn- und Treibstoffnews von Oel-Pool: Ruhiger Wochenbeginn

Weiterhin recht enger Kursverlauf. So auch gestern. Gegen Abend und über Nacht leicht nachlassend. Ergibt für heute etwas tiefere Heizöl- und Treibstoffpreise.

Die Augen des Ölhandel sind auf den US-Iranischen Verhandlungstisch gerichtet. Auf dieses Thema sind wir gestern eingegangen und die Möglichkeiten über deren Ausgang ist mannigfaltig. Vor allem, das «Wann» die Verhandlungen zum Ergebnis führen ist offen. Von Tagen, vielleicht Wochen bis Monate oder gar Jahr scheint alles möglich.

Ansonsten nichts Neues – die Durchimpfung in der westlichen Welt geht voran und führ uns nach und nach in eine allerdings zum Teil noch unbekannte «Nach-Corona» Normalität zurück. Und diese Normalität hat und wird enormen Nachholbedarf auslösen, in aller Hinsicht. Und «Leben-Wieder-Geniessen» ist unweigerlich auch mit gesteigertem Energiekonsum verbunden

Börsendaten 8.6. 2021 um 09:00 Uhr

ICE-Gasoil JUN: $577.25 (-3.25$)

ICE-Brent AUG: $71.11 (-0.38$)

NY-Rohöl WTI JUL $68.87 (-0.36)

US-Dollar/CHF: 0.8980 (+0.0001)

Brenn- und Treibstoffnews von Oel-Pool: In kleinen Schritten nach oben – Verhandlungen Atomvertrag

Am vergangenen Freitag leichte, tendenzielle Kursgewinne zum Wochenausklang. Somit erreichten wir zum Schluss der Woche die Höchststände und somit auch die Jahreshöchstwerte. Die Steigerungen hielten sich zwar in Grenzen, aber die Kontinuität macht es aus.

Schützenhilfe für den Endverbraucher allerdings vom Dollar. Dieser notiert einen halben Rappen tiefer wie vergangenen Freitag, was zum Wochenstart ganz leicht tiefere Heizöl- und Treibstoffpreise indiziert. Zeigt auch eindrücklich auf, was für eine Hebelwirkung selbst «kleine» Veränderungen im Wechselkurs $ gegenüber dem CHF haben.

Diese Woche sind die Fortsetzungen der Atomvertrags Verhandlungen zwischen dem Iran und der USA angeplant. Diese Gespräche sollten als Ergebnis die Wieder-Inkraftsetzung des ausgesetzten Atomvertrages zwischen dem Iran und den USA zum Ziele haben. Hauptpunkt dieses Vertrages: der Iran fährt seine Anreichungsanlagen für atomwaffenfähiges Uran herunter und darf im Gegenzuge wieder als «normales» OPEC-Mitglied Rohöl exportieren. Noch immer sind einige Stimmen sehr optimistisch, dass schon sehr bald, allenfalls noch diesen Monat, die Verhandlungen abgeschlossen werden. Allerdings scheint uns dieses Szenario doch wirklich sehr optimistisch. Wir erinnern uns, dass seinerzeit die Verhandlungen für den ursprünglichen Atomvertrag von 2015 sich monatelang, ja gar jahrelang hinzogen (die ersten Verhandlungen begannen im 2003). Und je länger sich die jetzigen Verhandlungen hinziehen, je länger werden auch die allenfalls schon vorher einpreisten Iran-Mengen auf dem Markt fehlen und den ohnehin starken Markt stützen.

Börsendaten 7.6. 2021 um 08:50 Uhr

ICE-Gasoil JUN: $579.50 (-1.75$)

ICE-Brent AUG: $71.23 (-0.66$)

NY-Rohöl WTI JUL $69.09 (-0.53)

US-Dollar/CHF: 0.9007 (+0.0015)

Brenn- und Treibstoffnews von Oel-Pool: Aktuelles Preisniveau: im Licht oder im Schatten?

Nach den doch deutlichen Kursgewinnen von Mittwoch und Donnerstag gestern leicht nachlassende Tendenz. Der gegenüber dem CHF steigende $ hat aber den Kursrückgang an der Börse wieder kompensiert – somit heute ein Preisniveau in etwa wie gestern.

Und generell hat sich auch nichts verändert. Nach dem in beinahe in jeglicher Hinsicht, wirtschaftlich wie psychologisch doch eher trüben und düsteren 2020, schwingt nun der Optimismus wieder obenauf. Der Nachholbedarf auf allen Stufen ist hoch – idealer Nährboden für aufblühende Konjunktur.

Eine der ganz wenigen Vorzüge des Pandemiejahres 2020 waren die (steuer- und inflationsbereinigt) wahrscheinlich historisch tiefen Heizöl- und Treibstoffpreise. Preisvergleiche mit dem vergangenen Jahr werden immer wieder getätigt. Es muss aber bedacht werden, dass eben wegen der Pandemie die Ölpreise zeitweise schon fast ins Bodenlose rutschen. Das heisst, das letztjährige Tiefpreisniveau war der Ausreisser nach unten, die Ausnahme. Und wenn man das heutige Niveau den Preisen von vor zwei oder drei Jahren gegenüberstellt, dann liegen wir noch immer klar darunter. Es ist halt immer so: je nach Betrachtungswinkel erscheinen uns gewisse Dinge im Licht oder im Schatten.

Börsendaten 4.6. 2021 um 08:50 Uhr

ICE-Gasoil JUN: $581.25 (+5.25$)

ICE-Brent AUG: $71.45 (+0.14$)

NY-Rohöl WTI JUL $68.99 (+0.18)

US-Dollar/CHF: 0.9047 (+0.0009)

Brenn- und Treibstoffnews von Oel-Pool: Rohölförderung: neue OPEC und US-Ära?

Seit dem OPEC-PLUS Beschluss vorgestern späteren Abend, steigen die Preise kontinuierlich – nicht übertrieben schnell, aber eben stetig. Dies spricht nicht für Hektik, dafür aber von Überzeugung in feste Preise.

Die OPEC-PLUS Allianz hat beschlossen, die bereits im Frühling vereinbarte langsame Erhöhung der Förderung durchzuziehen, also an ihrem Plan festzuhalten. Die OPEC mit ihren Verbündeten will den Markt nicht mit Oel fluten, sondern die im vergangenen Sommer drastisch reduzierte Förderquote langsam und marktkonform wieder hochzufahren. Noch nicht so lange her, als die OPEC in ähnlichen Situationen den Markt im Kampf um Marktanteile richtiggehend flutete und somit für Überangebote sorgte. Diese Zeiten des «alten Ölhandels» scheinen endgültig Geschichte zu sein.

Die Wirtschaft boomt, vor allem in den USA. Und wenn dieser Motor allenfalls zu hoch dreht folgt ihm aber auch ein Schatten: die Inflation. Und gegen diese wird mit steigenden Zinsen gekämpft. Und gerade die tiefen Zinsen haben es der US-Fracking-Industrie erlaubt, über Jahre vom billigen Geld zu profitieren und ihre Anlage zum Teil unrentabel zu betreiben. Mit dem teureren Geld wird es nun aber in der «Nach-Corona-Ära» beim Wiederaufstarten in einige Fracking-Felder ruhig bleiben. Und: Präsident Biden hat eine von Trump kurz vor dessen Amtende erteilte Bewilligung für die Schürfrechte von Oel, Gas und anderen Rohstoffen in einem Naturschutzgebiet in Alaska vorerst ausgesetzt. Könnte auch ein Hinweis sein, dass neue Bohrprojekte, vor allem auf Fracking Basis, bei seiner Administration nicht mehr ganz so einfach durchgehen. Also gut möglich, dass die US-Vor-Corona Produktionsgrösse von ca. 13mioFass/Tag nicht so schnell wieder erreicht wird.

Börsendaten 3.6. 2021 um 08:00 Uhr

ICE-Gasoil JUN: $584.50 (+6.75$)

ICE-Brent AUG: $71.84 (+0.49$)

NY-Rohöl WTI JUL $69.27 (+0.44)

US-Dollar/CHF: 0.8990 (+0.0007)

Brenn- und Treibstoffnews von Oel-Pool: Nichts Neues von der OPEC – Kursnadel weiter nach Norden

Gestern kontinuierlicher Steigerungslauf in London und NY – bis ca. 17 Uhr. Dann plötzlich eine Stunde lang steil nach unten retour in den morgendlichen Startbereich und seither tendenziell wieder steigend. Das «Gerumpel» dürfte seine Ursache im OPEC – PLUS Entscheid haben, die schon im Frühling beschlossene und geplante schrittweise Produktionserhöhung auch im Juni und Juli aufrecht zu erhalten. Zudem wird Saudi-Arabien in den kommenden Monaten seine Produktion schrittweise um 1 Million Fass pro Tag erhöhen. Diese Menge hat der OPEC-Leader während der Corona Krise freiwillig dazu gekürzt. Der Markt scheint generell der Meinung zu sein, dass die aktuellen, weltweiten Lockerungen – starke Zunahme der Reisetätigkeiten auf allen Ebenen, boomende Wirtschaft etc. – diese Menge durch die steigende Nachfrage nicht nur absorbiert, sondern auch wirklich benötigt.

Somit wohl ein weiterer Schritt Richtung «Nach-Corona-Ära». Vergangenes Jahr war die Krise, weltweit und massiv – jetzt folgt die Erholung welche jeder Krise folgt und in der Regel in eine Hochkonjunktur Phase mündet. Und Hochkonjunktur heisst auch massive Energie Nachfrage, welche auch immer. Und grosse Nachfrage bedeutet auch Preissteigerung.

Börsendaten 2.6. 2021 um 08:20 Uhr

ICE-Gasoil JUN: $574.25 (+1.25$)

ICE-Brent AUG: $70.53 (+0.28$)

NY-Rohöl WTI JUL $67.91 (+0.19)

US-Dollar/CHF: 0.8978 (-0.0001)