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Wir bauen unser Tankstellennetz weiter aus. Am 23. September 2020 wird an der Landstrasse 121 in 5430 Wettingen eine weitere Ruedi Rüssel Station eröffnet.

Wir bauen unser Tankstellennetz weiter aus. Am 23. September 2020 wird an der Landstrasse 121 in 5430 Wettingen eine weitere Ruedi Rüssel Station eröffnet.

Brenn- und Treibstoffnews von Oel-Pool: Zurück auf Feld 1

Am Freitag konnten zwar in den frühen Vormittagsstunden die donnerstäglichen Höchstkurse nochmals getoppt werden, zusätzlicher Aufwärtselan entstand dadurch aber nicht. Die Kurse dümpelten auf hohem Niveau und teils schnellen Auf und Ab vor sich hin, die vormittäglichen Kursspitzen blieben aber in der Folge unerreicht. Ein Hinweis, dass der am Mittwoch gestartete, starke Aufwärtselan vorerst einmal geschwächt sein dürfte. Und trotzdem: in der vergangenen Woche wurden die Abschwächungen von vorletzter Woche wieder beinahe vollumfänglich wettgemacht und neutralisiert. Die wichtigsten Ölkontrakte verabschiedeten sich praktisch auf den höchsten Wochenkursen aus dem Markt ins Weekend.

Also wieder zurück auf Feld 1, nachdem noch vorletzte Woche die Baissiers den Taktstock schwangen und Hoffnungen auf einen zusätzlichen, allenfalls deutlichen Kursrutsch nach unten aufkommen liessen. Mit Argusaugen wird nun wohl die Produktion der OPEC-Plus Allianz, bzw. Einhaltung deren Förderdisziplin, beobachten. Vor allem auch interessant zu verfolgen, wie Saudi-Arabien gegen jene Kartellmitglieder vorgehen wird oder soll, welche die Förderobergrenze andauernd verletzten. Und auch die Hurrikan-Saison im Golf von Mexiko ist noch lange nicht beendet. Sie wird noch bis November, Anfang Dezember andauern und kann weiterhin für mögliche Unterbrechungen in der Ölinfrastruktur und somit Kursanstiege besorgt sein.

Man ist also weiterhin sehr gute beraten, vor allem eingangs der Heizsaison, temporäre Preisrückschläge als Einstieg zu nutzen.

Börsendaten 21. September 2020 um 8:30h

ICE-Gasoil OKT: $335.25 (-4.50$)

ICE-Brent NOV: $42.76 (-0.39$)

NY-Rohöl WTI OKT $40.70 (-0.41$)

US-Dollar/CHF: 0.9103 (-0.00140)

Brenn- und Treibstoffnews von Oel-Pool: Preise vom Hurrikan verweht

Während alle gebannt auf den Hurrikan Sally schauten, hat sich ein zweiter potentieller Wirbelsturm entwickelt, der nicht nur die Preise durcheinander wirbelt.

Über dem südwestlichen Teil des Golfs von Mexiko hatte sich gestern eine Wetterformation entwickelt, die wie vom National Hurricane Center (NHC) prognostiziert mittlerweile zu einem tropischen Tiefdruckgebiet herangereift

Das tropische Tiefdruckgebiet 22 dürfte bis zum Wochenende die Stärke eines Tropensturms erlangen und könnte dann auch ein Hurrikan werden. Dabei wird er wahrscheinlich langsam über den westlichen Golf von Mexiko in Richtung Norden/Nordwesten ziehen. Laut NHC ist es noch zu früh, um genau sagen zu können, welchen Weg die Formation letztlich einschlagen wird. Ölproduzenten mit Förderanlagen im Golf von Mexiko (vor allem im westlichen Teil) dürften die Entwicklung jedoch genauestens im Auge behalten und die Produktion an ihren Anlagen gegebenenfalls herunterfahren.

Derweil ziehen die Überbleibsel von Hurrikan Sally über die US-Ostküste hinweg. Sally hatte sich, nachdem sie auf Land getroffen war, doch schneller abgeschwächt und fortbewegt, als zunächst befürchtet. Die Produzenten dürften sich zuletzt bereits Gedanken über die Wiederinbetriebnahme der wegen Sally heruntergefahren Förderanlagen im Golf von Mexiko gemacht haben.

Unterdessen wartet man auf die Schadensberichte der Raffinerien, die in Sallys Zugrichtung lagen. Der Raffineriesektor hat bei Hurrikans und Tropenstürmen meist mit Stromausfällen und Überschwemmungen zu kämpfen. Da Sally jedoch schnell weiterzog, könnten sich die Schäden hier in Grenzen halten und auch die Produktnachfrage nur mässig beeinträchtigt worden sein.

Nichtsdestotrotz rechnen wir heute Morgen mit deutlich höheren Preisen als noch gestern. Die Ölfutures testen heute Morgen bereits die Hochs von gestern Donnerstag.  

Börsendaten 18. September 2020 um 8:30h

ICE-Gasoil: $342.25

ICE-Brent: $43.62

US-Dollar/ CHF: 0.9082

Brenn- und Treibstoffnews von Oel-Pool: Das Hin und Her bleibt – ebenso das sehr attraktive Niveau unserer Heizöl- und Treibstoffpreise

Dier am Dienstag gestartete Bullenoffensive nahm auch gestern seinen Fortgang – vor allem bei den Rohölen, etwas weniger dynamisch beim Gasoil London. An der Overnight Sitzung hingegen, vor allem zu Beginn der frühen Morgenstunden, war plötzlich die Luft draussen – die Kurse sackten wieder ab. Gasoil bis gegen sein vormittägliches Startniveau.

Der Hurrikan «Sally» hat an Stärke zulegen können und hat bis jetzt ca. 25% der gesamten US-Offshore Ölproduktion (Förderung und Raffination) durch vorsorgliches Herunterfahren und Evakuationen vorübergehend lahmgelegt. Die gestern publizierten US-Ölbestand Daten gemäss DOE zeigen ein etwas differiertes Bild gegenüber den tags zuvor veröffentliche API-Zahlen. Und die vielen negativen Wirtschaftsnachrichten – vor allem auch aus dem US-Flugsektor, aber auch aus jenem aus Europa – dämpfen doch die Euphorie nach den Lockdown Lockerungen.

Es bleibt also beim Hin und Her – aber eben wie schon oft erwähnt – auf einem für uns Endkonsumenten äussert attraktiven Niveau im Vergleich zu den letzten Jahren.

Börsendaten 17. September 2020 um 8:05h

ICE-Gasoil OKT: $322.25 (-3.00$)

ICE-Brent NOV: $41.63 (-0.59$)

NY-Rohöl WTI OKT $39.57 (-0.59$)

US-Dollar/CHF: 0.9127 (+0.0030)

Brenn- und Treibstoffnews von Oel-Pool: ….und die Bullen haben wieder übernommen

Der gestrige Dienstag wurde in London und NY gestartet, wie der Montag endete: lethargisch mit keinen wirklich bestimmenden Bewegungen. In den frühen Mittagsstunden zeigte London wie NY gar noch etwas Schwäche. Mit Eintritt des Pakethandels NY um 15 Uhr änderte sich aber das Bild. Die Kursnadel drehte gegen Norden. Die eigentlichen Kursgewinne starteten aber erst nach 19 Uhr und diese hielten sich über Nacht bis heute früh auch im elektronischen Handel.

Der Gründe für den – moderaten – Anstieg gibt es deren einige. Zum einen wurde der Sturm «Sally» neu als Hurrikan eingestuft und hat die Betreiber von Bohrplattformen, Raffinerien und anderen Ölinstallationen in Bereiche des Golf von Mexiko gezwungen, innert einem Monat nach Hurrikan «Laura» ihre Anlagen erneute herunterzufahren. Die Lagerzahlen gemäss API zeigen vor allem bei den Rohölstocks im Zentrallager Cushing einen leichten Abbau, was allenfalls als positives Vorzeichen gewertet wurde, allerdings dürften da noch immer die Auswirkungen der diversen Shutdown nach «Laura» mit im Spiel sein.

Vor allem aber werden die technisch orientierten Anleger erkannt haben, dass nach dem markanten Rückgang zu Beginn der Woche sich vor allem beim Brent London eine massive Unterstützung gebildet hat, welche in diversen Anläufen nie unterschritten werden konnte. Nicht so markant, aber ebenfalls deutlich herauskristallisiert hat sich diese Gegenwehr gegen weitere Kursverluste auch beim Crude WTI NY. Und auch beim Gasoil London zeigten sich die am Freitag gesetzten Tiefstwerte um ca. $318.00/to als ein nicht zu durchbrechendes Bollwerk. Nach dem lethargischen Montag und dem ebenso trägen Start in den gestrigen Dienstag, bildeten die eingangs erwähnten preistreibenden Nachrichten die idealen Startblöcke für die Bullen.

Wie weiter? Sofern das aktuelle Niveau heute verteidigt werden kann, dürften die Bullen das Geschehen noch mindestens bis Ende der Woche dominieren. Weitere, teils deutliche Kursgewinne dürfen dann kein Erstaunen auslösen.

Börsendaten 16. September 2020 um 7:05h

ICE-Gasoil OKT: $324.50 (+4.50$)

ICE-Brent NOV: $41.14 (+0.61$)

NY-Rohöl WTI OKT $38.97 (+0.69$)

US-Dollar/CHF: 0.9076 (-0.0008)

Brenn- und Treibstoffnews von Oel-Pool: Frachtraten der Supertanker steigen – aber nicht wegen steigender Rohöl Nachfrage

Bären wie Bullen traten gestern kaum in Erscheinung –genossen wohl eher einen herrlichen Tag an der Sonne. Auf jeden Fall pendelte sich gestern kurz nach 9 Uhr MEZ die gesamte Ölpalette innerhalb eines wirklich engen Bandes ein und verharrten dann fast bewegungslos nicht nur während des europäischen und amerikanischen Handels, sondern auch über Nacht bis heute früh. Seit Freitag früh verharrt das Rohöl Crude WTI NY innerhalb einer Handelsspanne von knapp einem $ pro Fass!

Aber Ungemach braut sich in Form des Tropensturmes «Sally» im Golf von Mexiko zusammen. Nachdem Hurrikan «Laura» Ende August die Ölinstallationsbetreiber in der Region im und um den Golf von Mexiko zu weitläufigen Evakuationen und Herunterfahren von vielen Anlagen zwang, könnte «Sally» nun eine erneute Evakuationswelle innerhalb weniger als eines Monats auslösen.

Interessant auch die Entwicklung der Frachtraten (Transportkosten) der Rohöl transportierenden Supertanker. Diese Raten kletterten in den vergangenen Wochen wieder nach oben. Grund dürfte aber wohl kaum eine weltweit steigende Nachfrage von Rohöl selbst sein. Nein, im Gegenteil. Wegen nachlassender Rohöl Nachfrage und Absatzes müssen neue Lagermöglichkeiten, Lagerkapazitäten gefunden werden. Die Supertanker der Klasse VLCC (Very Large Crude Carriers) eignen sich bestens als schwimmende Lagerstätten in Häfen oder auf hoher See. Ergo steigen auch deren Frachtraten.

Unbestritten gut hingegen weiterhin unsere Heizöl- und Treibstoffpreise, welche im Vergleich zum Vorjahr massiv tiefer im Angebot sind. Und der nächste Winter kommt bestimmt.

Börsendaten 15. September 2020 um 7:45h

ICE-Gasoil OKT: $319.50 (-0.25$)

ICE-Brent NOV: $39.48 (-0.13$)

NY-Rohöl WTI OKT $37.16 (-0.10$)

US-Dollar/CHF: 0.9065 (-0.0020)

Brenn- und Treibstoffnews von Oel-Pool: Preisvergleich: Heizöl vs. Mineralwasser

Tendenziell leichte Erholung beim Gasoil London am Freitag bis heute früh – eher querlaufend hingegen die Rohöle Brent London und Crude WTI in NY. Die leicht festeren Heizöl- und Dieselpreise heute gegenüber Freitag lassen sich aber nach wie vor natürlich «sehen». Nicht nur im Vergleich zum Preisniveau vor einem Jahr, welches um rund ca. CHF 25.00 bis knappe CHF 30.00 pro 100 Liter höher lag, sondern vor allem auch zu Beginn dieses Monats. Seit Anfang September hat sich Heizöl und Diesel um rund CHF 4.00 bis CHF 5.00 per 100 Liter verbilligt, was einem Rückgang von knappen 10% entspricht. Das aktuelle Preisniveau liegt nun nicht mehr sehr weit über dem tiefsten Preisniveau während des Corona Lockdowns.

Ergo: trotz der noch sommerlichen Temperaturen ein perfektes Einstiegsniveau in die mit Bestimmtheit immer näher rückende Heizsaison.

Auch wenn das «Corona-Schwert» weiterhin drohend über der Menschheit und der gesamten Weltwirtschaft schwebt, wer glaubt, dass unsere Heizöl- und Treibstoffpreise noch sehr viel Potential nach unten haben, dürfte leider enttäuscht werden. In unseren Heizölpreisen sind reine und fixe Staatsabgaben von CHF 28.00 enthalten. Da wird die Luft nach unten beim eigentlichen Warenpreis schon sehr dünn. Und im Vergleich: fast jedes Markenmineralwasser kostet per Liter wesentlich mehr, wie ein Liter Heizöl. Erstaunlich, wenn wir die Überlegung anstellen, was für eine weite Reise das Rohöl (später Heizöl) vom Bohrloch auf offenem Meer oder aus weit abgelegenen Gebieten bis in unsere Tanks hinter sich hat, zuzüglich der Raffinierung und der diversen Abgaben und Umschlagsgebühren.

Börsendaten 14. September 2020 um 8:45h

ICE-Gasoil OKT: $322.75 (-1.25$)

ICE-Brent NOV: $39.84 (+0.01$)

NY-Rohöl WTI OKT $37.41 (+0.08$)

US-Dollar/CHF: 0.9087 (-0.0005)

Brenn- und Treibstoffnews von Oel-Pool: 5 Jahresplan von China lässt höhere Nachfrage erwarten

Die chinesische Regierung hat sich zuletzt an ihren nächsten 5-Jahresplan gemacht Dieser betrifft die Jahre 2021-2025. Laut Regierungsvertretern die der Planung beiwohnten, will Peking in den kommenden fünf Jahren unter anderem seine Rohölreserven weiter aufstocken.

Damit will die Regierung verhindern, dass es durch äussere Einflüsse, wie beispielsweise die Covid-19 Pandemie oder Konflikte mit anderen Ländern (wie den USA) zu Angebotsunterbrechungen kommt, die der Wirtschaft der Volksrepublik schaden könnten. China gilt als grösster Ölimporteur der Welt.

China hatte bereits kurz nach dem Preisrutsch vom Frühjahr seine Rohölimporte deutlich aufgestockt, um die eigenen strategischen Reserven zu günstigen Konditionen aufzufüllen. Dies führte bei den Marktbeobachtern zu Befürchtungen, die chinesische Rohölnachfrage könnte – zumindest auf kurze Sicht – nicht mehr ganz so stark wachsen.

Wieviel Öl Peking in den kommenden Jahren noch in die eigenen Reserven stecken will, ist nicht bekannt. Ohnehin ist China sehr verschlossen, wenn es um derlei Daten geht. Allerdings hiess es, das Land will für die zusätzlichen Reserven neue Lagerkapazitäten bauen. Der 5-Jahresplan soll im kommenden Monat verkündet werden.

Börsendaten 11. September 2020 um 8:30h

ICE-Gasoil: $320.25

ICE-Brent: $39.95

US-Dollar/ CHF: 0.9104

Ab dem 17. August 2020 können Sie als Besitzer einer Moveri-Karte einen Teil Ihrer Rechnung mit WIR bezahlen.

Mehr Infos erhalten Sie unter der Rubrik Kundendienst.

Wir bauen unser Tankstellennetz weiter aus. Am 16. September 2020 wurde an der Dorfstrasse 481 in 5728 Gontenschwil eine weitere Ruedi Rüssel Station eröffnet.

Wir bauen unser Tankstellennetz weiter aus. Am 16. September 2020 wurde an der Dorfstrasse 481 in 5728 Gontenschwil eine weitere Ruedi Rüssel Station eröffnet.Wir freuen uns, Sie in Gontenschwil begrüssen zu dürfen.

Brenn- und Treibstoffnews von Oel-Pool: Globale Unsicherheit durch drohende zweite Welle

Über ein halbes Jahr nach dem Ausbruch der Corona-Pandemie hat das Virus die Welt immer noch fest im Griff. An den Ölmärkten verstärken sich nun die Anzeichen für die oft heraufbeschworene „zweite Welle“, die nach der Erholung in den Sommermonaten nun mit erneuter Wucht auf die Märkte trifft. Die Preise schwanken täglich aussergewöhnlich stark, jedoch immer noch auf sehr tiefem Niveau.

Weltweit brechen immer wieder neue sogenannte „Hotspots“ aus und auch wenn neuerliche flächendeckende Lockdowns zur Zeit unwahrscheinlich erscheinen, steigen doch in zahlreichen Ländern die Neuinfektionen ständig an, so dass Schutzmassnahmen unausweichlich sind.

Der globale Flugverkehr ist und bleibt eingeschränkt, und mit dem Ende der Feriensaison bricht auch die jüngste, sehr zarte Erholung wieder weg. Gleiches gilt für die Nachfrage nach Benzin und Diesel, die ebenfalls weit hinter den Vorjahreswerten hinterher hinkt.

Den Marktteilnehmern lastet die stagnierende Ölnachfrage auf der Stimmung. Dass Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate ihre Verkaufspreise für Oktoberlieferungen gesenkt haben, was allgemein als Hinweis auf geringere Nachfrage interpretiert wurde, befeuert diese Sorgen noch.

In den USA, einem der grössten Märkte der Welt, bleiben die Lagerbestände hartnäckig hoch, wie gestern der Bestandsbericht des API erneut gezeigt hat. Statt einer erwarteten Abnahme bei Rohöl sind die Bestände erneut angewachsen, was die Nachfrageproblematik ebenfalls nicht gerade entschärft.

Börsendaten 10. September 2020 um 8:15h

ICE-Gasoil: $320.75

ICE-Brent: $40.75

US-Dollar/ CHF: 0.9106

Brenn- und Treibstoffnews von Oel-Pool: Die Bären sind aufgewacht

Nach der gestrigen Erkenntnis dass sich die Bullen und die Bären in einem verfrühten Winterschlaf befinden, sind die Bären gestern Morgen kurzzeitig aufgewacht und haben aus ihrem Winterquartier hervorgeschaut. Starke Kursrutsche nach unten sorgen heute Morgen für deutlich tiefere Preise als gestern bei Kursausgabe.

„Der Markt ist auf den Boden der Realität zurückgekehrt“, meint Analyst Eugen Weinberg von der Commerzbank lakonisch und nimmt Bezug auf den gestrigen Kursrutsch. So wie die meisten seiner Kollegen sieht auch er in der stagnierenden Nachfrageerholung das Hauptthema an den Ölmärkten: „Das Problem ist, dass die Benzinnachfrage in den USA nicht weiter gestiegen ist.“, so der Analyst.

„Die Erholung der Rohölnachfrage auf das Niveau von vor der Pandemie wird einfach immer weiter zurückgedrängt“, fasst Edward Moya von Oanda zusammen. Er sieht eine „reflexartige Reaktion“ auf mögliche Verzögerungen bei der Impfstoffherstellung ebenso als Faktor für Preisdruck wie die beginnende Wartungssaison der US-Raffinerien.

Tatsächlich sprechen gerade eine Menge Faktoren dafür, dass die Ölnachfrage auch weiterhin gering bleibt. Neben der alles bestimmenden Corona-Pandemie und stetig steigenden Infektionszahlen wachsen zunehmend Zweifel an der Disziplin der OPEC+. Hatten die radikalen Förderkürzungen im Frühjahr die Ölpreise noch effektiv stabilisiert, wurden die Quoten inzwischen angepasst und offiziell Kompensationskürzungen von den Nachzüglern gefordert. Allerdings steigen die Befürchtungen, dass es sich dabei letztlich nur um Lippenbekenntnisse handeln könnte.

Börsendaten 09. September 2020 um 8:00h

ICE-Gasoil: $310.75

ICE-Brent: $39.65

US-Dollar/ CHF: 0.9181

Brenn- und Treibstoffnews von Oel-Pool: Verfrühter Winterschlaf

Der Montagshandel verlief – nicht zuletzt wegen des Labor Day Feiertages in den USA – in ruhigen Bahnen. Die Bullen und die Bären haben beide verschlafen und zeigten sich nicht auf dem Börsenparkett. Die Ölpreise starteten gestern leicht tiefer in die neue Woche als sie am Freitag abschlossen.

Die Indikatoren welche für einen bearishen Markt sprechen sind aktuell aber deutlich in der Überzahl.

Grosses Thema aktuell: Die Meldung, dass die Saudi Aramco ihre Verkaufspreise für Oktober gesenkt hat. Saudi Aramco ist derzeit die grösste Erdölfördergesellschaft der Welt mit Unternehmenssitz im saudi-arabischen Dhahran. Der Börsengang im Dezember 2019 machte es kurzfristig sogar zum wertvollsten Unternehmen der Welt.

Die Situation in der Schweiz ist verzwickt. Die Preise bewegen sich erneut in rekordverdächtig tiefen Bereichen. Der Füllgrad ist jedoch auf einem historischen Hoch. Nichtsdestotrotz sollte man sich überlegen ob man den Tank nicht komplett auffüllen möchte. Auch bei kleineren Bestellmengen ist das Preisniveau sehr interessant!

Börsendaten 08. September 2020 um 8:00h

ICE-Gasoil: $328.00

ICE-Brent: $41.97

US-Dollar/CHF:0.9170

Brenn- und Treibstoffnews von Oel-Pool: Geöffnetes Einkaufsfenster?

Die Ölfutures starteten am Freitagmorgen vor einem weiterhin eher bearishen fundamentalen Hintergrund. Der massive Kursrutsch an den Aktienmärkten hatte am Donnerstagnachmittag erneut Sorgen aufkommen lassen, dass sich die Konjunktur und somit auch die Ölnachfrage langsamer erholen könnte als erhofft.

Die Tatsache, dass Saudi Aramco die Preise für ihre Oktober-Lieferungen erneut gesenkt hat, dämpft die Hoffnung der Marktteilnehmer auf eine stärkere Erholung der Nachfrage. Hinzu kommt, dass die für gewöhnlich nachfrageintensivere US-Fahrsaison mit dem Labor Day Wochenende inoffiziell nun auch zu Ende gegangen ist, ohne dass sich eine massgebliche Erholung der Nachfrage vom pandemiebedingten Einbruch ergeben hat.

Die Marktteilnehmer sind in dieser Woche nun gespannt darauf, wie die EIA in ihrem aktuellen Monatsbericht die Entwicklung der Nachfrage einschätzt. Zudem wartet man auch auf die Prognosen zum Ölangebot. Der Bericht der EIA wird aufgrund des heutigen Feiertags in den USA am Mittwochabend bekannt gegeben. Die Monatsberichte von OPEC und IEA folgen Anfang nächster Woche.

Nachdem sie am frühen Morgen zunächst die Tiefs von Freitag unterschritten, notieren die Ölfutures derzeit wieder oberhalb der Tiefs von heute Morgen. Der SFR/USD verharrt bislang in einer sehr engen Spanne. Somit besteht bei den Inlandspreisen im Vergleich zu Freitag rein rechnerisch weiterhin Potenzial für Abschläge.

Börsendaten 7. September 2020 um 9:00h

ICE-Gasoil: $329.50

ICE-Brent: $42.02

US-Dollar/CHF: 0.9142

Wir bauen unser Tankstellennetz weiter aus. Am 9. September 2020 wurde im Herzel 7 in 4614 Hägendorf eine weitere Ruedi Rüssel Station eröffnet.

Wir bauen unser Tankstellennetz weiter aus. Am 9. September 2020 wurde im Herzel 7 in 4614 Hägendorf eine weitere Ruedi Rüssel Station eröffnet. Wir freuen uns, Sie in Hägendorf begrüssen zu dürfen.